Nächstenliebe in der Senior*innenwohnstätte Eving

Der letzte Teil zum Thema Nächstenliebe in unserem Religionsunterricht endete mit einem Besuch Senior*innenwohnstätte Eving gefahren.

In kleiner Runde mit schätzungsweise 10 Senior*innen haben wir uns getroffen. Zunächst gab es eine kurze Vorstellungsrunde, damit auch jeder wusste, wer was gerne spielt. danach haben wir uns etwa eine Stunde Zeit genommen mit den Bewohner*innen verschiedene Spiele, darunter Mensch-ärgere-dich-nicht und Memory, zu spielen.

Das Feedback der SuS im Nachgang war durchweg positiv und reichte von “Es hat Spaß gemacht.” über “Es hat mein Herz erwärmt zu sehen, wie sehr sich die Bewohner*innen gefreut haben.” bis hin zu “Leute, wirklich: Das müsst ihr mal machen!”

Die Reflexion des Besuch hat in der Klasse zu tollen Gesprächen geführt: Wir haben darüber gesprochen, wie wichtig die Arbeit in der Pflege ist und wie schlimm in manchen Wohnstätten die Bedingungen sind. Es haben sich auch manche dafür ausgesprochen, dass das Pflegepersonal besser bezahlt werden sollte. Ein weiterer Gedanke, über den wir lange gesprochen haben, war: “Was wäre, wenn meine Eltern in der Wohnstätte wären? Hätte ich Zeit, neben meiner eigenen Familie, meinen Verpflichtungen, meiner Arbeit sie regelmäßig zu besuchen – oder wäre ich nicht unendlich dankbar, wenn Schulklassen solche Projekte wie wir realisieren, damit sie Abwechslung vom Alltag und Austausch mit anderen erleben?”

Vor allem diese letzte Frage führte dazu, dass ich nun weiterhin in Kontakt mit der Seniorenwohnstätte bin. Wir möchten für das nächste Schuljahr gemeinsam planen, ob, wann und inwiefern solche Besuche nicht regelmäßig durchgeführt werden können. Schön wäre, wenn sich daraus eine Kooperation ergeben würde.

Was wir aus diesem Besuch für uns mitgenommen haben:

  • Es gibt wirklich tolles, engagiertes und liebevolles Pflegepersonal!
  • Menschen, die in der Pflege arbeiten, sind kleine Helden!
  • Gutes zu tun tut gut – und gibt so viel zurück