25 Mai

  • Kategorie: Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste

Kategorie: Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste
25 Mai

Beim diesjährigen Westfälischen Archivtag in Münster waren die FaMIs der Fachrichtung Archiv wie bereits in den vergangenen Jahren mit einem Projekt präsent. Inhaltlich ging in diesem Jahr um die Erfahrungen der Westfälischen Archive mit dem Landesprogramm zur Entsäuerung von Papierunterlagen, kurz LISE  (Landesinitiative Substanzerhalt) genannt.

Das Programm gewährt den Archiven eine teilweise Kostenübernahme, wenn diese Unterlagen professionell entsäuern lassen. Das zugrunde liegende Problem besteht darin, dass vor allem Unterlagen aus den Jahren 1850 bis 1990 stark säuerehaltig sind und sich im Laufe der Zeit selbst zersetzen. Durch Hinzufügen alkalischer Substanzen kann dieser Prozess gestoppt, allerdings nicht rückgängig gemacht werden. Nach umfangreichen Vorbereitungen, die in die Unterrichtsgestaltung der Oberstufe integriert werden konnten, führten die Schülerinnen und Schüler etwa 90 Interviews mit Beschäftigten an Archiven. Erfragt wurden u.a. der Bekanntheitsgrad des Programms, die Zufriedenheit mit Durchführung und Ergebnissen sowie die derzeitige Bedarfssituation. Noch während der laufenden Veranstaltung wurden die erhobenen Daten in ein Kalkulationsprogramm eingegeben und eine erste Auswertung in Form von Häufigkeitsauszählungen vorgenommen.

Ein Schüler nutzte dann die Gelegenheit, eine Zusammenfassung der Ergebnisse während einer Podiumsveranstaltung mit ca. 150 Teilnehmern an die versammelten Archivarinnen und Archivare weiterzugeben.

Ansprechpartner: Volker Zaib